Technologie · Wasser zu Wasserstoff

Wasserstoff aus Abwasser

Das INTEC SH PWT-System macht aus fast jeder Wasserquelle grünen Wasserstoff. Erst reinigt ein physikalisch-thermisches Verfahren das Wasser, dann spaltet ein Thermo-Elektrolyseur es in Wasserstoff und Sauerstoff.

H2-Reinheit, Klasse 5.0
99,999 %
niedrigere Produktionskosten
bis 50 %
Automatischer Betrieb
24/7
CO2 im Prozess
0

Das Prinzip

Kein Trinkwasser nötig.

Herkömmliche Elektrolyseure brauchen aufwendig aufbereitetes Süßwasser. In trockenen Regionen ist genau das knapp. Das PWT-System (Physikalische Wasserstoff-Technologie) nutzt stattdessen Wasser, das ohnehin anfällt oder im Überfluss vorhanden ist.

Die Aufbereitung arbeitet rein physikalisch-thermisch, ohne Chemikalien. Heraus kommt deionisiertes Reinstwasser, das direkt in die Elektrolyse geht.

  • Kommunales Abwasser
  • Industrieabwasser
  • Flusswasser
  • Brackwasser
  • Meerwasser
  • Gülle

Prozess

Drei Stufen, ein geschlossener Ablauf.

Die Anlage nutzt Wärme und Gasströme aus dem eigenen Prozess. Überschüssige Energie einer Stufe geht an die nächste.

  1. 01

    Aufbereitung

    Patentiertes physikalisch-thermisches Verfahren. Keine Chemikalien, keine Membranen. Ergebnis ist deionisiertes Reinstwasser.

    Abwasser · Meerwasser · Gülle
  2. 02

    VD-Thermo-Elektrolyse

    Eigens entwickelter Elektrolyseur spaltet das Reinstwasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Ohne Elektrodenreinigung und ohne Membranwechsel.

    H₂ 5.0 · O₂ als Nebenprodukt
  3. 03

    Verdichtung und Abfüllung

    Wasserstoff steht mit 5 bar zur Verfügung. Eine Kompressorstation auf 230 bar und die Abfüllung in Flaschen gibt es auf Anfrage.

    5 bar · 230 bar

Technische Daten

Standardanlagen von 1.000 bis 10.000 Liter pro Stunde.

AnlagentypPWT 1000PWT 2000PWT 5000PWT 10000
Wassereinsatz1.000 l/h · 8.640 m³ p. a.2.000 l/h · 17.280 m³ p. a.5.000 l/h · 43.200 m³ p. a.10.000 l/h · 86.400 m³ p. a.
Wasserstoff (5.0)rund 77 kg/h · 665 t p. a.154 kg/h · 1.330 t p. a.385 kg/h · 3.326 t p. a.770 kg/h · 6.653 t p. a.
Anschlussleistung3 MW · 25.920 MWh p. a.6 MW · 51.840 MWh p. a.15 MW · 129.600 MWh p. a.30 MW · 259.200 MWh p. a.
Aufstellung2 × 40-ft-Container2 bis 3 × 40-ft-Container6 × 40-ft-Container12 × 40-ft-Container
Gewicht10 t10 bis 15 t30 t60 t
Personal je Schicht2 Techniker2 Techniker3 Techniker4 Techniker

Herstellerangaben INTEC Energies GmbH. Basis 8.640 Betriebsstunden pro Jahr. Ausgang: Wasserstoff 5.0 (99,999 %) bei 5 bar oder 230 bar. Elektrischer Anschluss 380 V, dreiphasig. Die gesamte Anlage ist auf Metallrahmen im Maß von 40-ft-Containern montiert.

Betrieb

Dezentral produzieren, kurz transportieren.

Die Anlagen sind modular aufgebaut und wachsen mit dem Bedarf. Weil sie in Containermaßen geliefert werden, lassen sie sich dort aufstellen, wo das Wasser anfällt und der Wasserstoff gebraucht wird. Das spart Transportwege und Emissionen.

Der Betrieb läuft vollautomatisch rund um die Uhr. Pro Schicht genügen zwei bis vier angelernte Techniker. Sauerstoff fällt als zweites Produkt an und lässt sich vermarkten.

Kompakte PWT-Aufbereitungsanlage auf einem Stahlrahmen

Technologiepartner

Wer hinter dem Verfahren steht.

Berlin

INTEC Energies GmbH

Inhaber der INTEC SH PWT-Technologie. Goldmedaille auf der EUREKA-Weltausstellung für Erfindungen, Forschung und neue Technologien. Patente auf Wasseraufbereitung und VD-Elektrolyse.

intec-energies.com (externer Link, neues Fenster)

Strategische Allianz mit ITC
Darmstadt · seit 1990

EUROSyn GmbH

Technologieinhaber und Hersteller für thermische Wasseraufbereitung, membranfreie Meerwasserentsalzung und Wasserstoff. Über 35 Jahre Entwicklung, eigene Produktionsstätten in Karlsruhe sowie in Süddeutschland und der Schweiz.

> 80 % Wirkungsgrad H2Erster H2-Motor im Alltagsbetrieb, 2008

Fragen

Häufige Fragen zu Wasserstoff.

Welches Wasser kann das System nutzen?

Kommunales und industrielles Abwasser, Fluss-, Brack- und Meerwasser sowie Gülle. Trinkwasser ist nicht nötig.

Wie rein ist der Wasserstoff?

Besser als Klasse 5.0, also mindestens 99,999 %. Das reicht für Brennstoffzellen und industrielle Anwendungen.

Wie groß sind die Anlagen?

Die Standardtypen verarbeiten 1.000 bis 10.000 Liter Wasser pro Stunde und belegen 2 bis 12 Container im 40-ft-Maß. Mehrere Einheiten lassen sich kombinieren.

Woher kommt der Strom?

Aus dem Netz oder aus erneuerbaren Quellen vor Ort. In Kombination mit dem Hassabou-PV-T-Kollektor liefert eine Anlage Strom und Wärme für die Elektrolyse aus derselben Fläche.

Entsteht CO2?

Im Prozess nicht. Neben Wasserstoff entsteht Sauerstoff als Nebenprodukt.

Die Spree in Berlin-Moabit zur blauen Stunde

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